Twitter-Hashtag für die Zukunft des QPL

Im Dezember hat die Töpfer Stiftung, verantwortlich für das Projekt Lehren, den Zuschlag erhalten eine neue Einrichtung aufzubauen, die sich um Innovationen in der Hochschullehre kümmern soll. Die Organisationseinheit hat während des Aufbaus den Arbeitstitel “Innovationen in der Lehre”. Aktuelle Informationen werden unter www.bevor-es-losgeht.de veröffentlicht.

In einem ersten Schritt werden nun in den kommenden Wochen vier sogenannte Think Tanks mit Expertinnen und Experten durchgeführt:

  • 6. Februar 2020 in Köln
  • 20. Februar 2020 in Heilberg
  • 28. Februar 2020 in Hannover
  • 10. März 2020 in Leipzig

Da es für die Think-Tanks und auch für die neue Organisationseinheit noch keinen einheitlichen Hashtag gab, habe ich eine Umfrage gestartet:

Trotz meiner fehlenden Kompetenz im Erstellen von Umfragen in Twitter (Nochmals Sorry an Andreas Wittke und alle anderen für die Verwirrung) haben 52 Personen abgestimmt:

  • 58 % stimmten für #InnoPakt
  • 19 % #stimmten für #QPL2
  • 23 % stimmten für #Lehrgemeinschaft

Da sich der Hashtag #InnoPakt doch rechtdeutlich dursetzten konnte würde ich der Community und dem #TwitterCampus diesen Hashtag für den Austausch zum Thema Zukunft des QPL empfehlen.

Stayed tune:
Im Laufe der kommenden Woche werde ich noch meine Einschätzung zu den Teilnehmenden der Think Tanks veröffentlichen – Vorab: Es ist wunderbar, dass Studierende eingebunden werden, es ich traurig, dass der Mittelbau der Hochschulen nur so gering vertreten seien wird.

Mein Fazit zur Quadrigadebatte

Eins vorweg: Ja, ich hatte wohl viel zu hohe Erwartungen an die heute vom Stifterverband organisierte Quadrigadebatte zur Zukunft des Qualitätspakt Lehre. Sehr glücklich war ich, als ich gesehen habe, dass es einen Live-Stream gibt, so konnte ich die Diskussion vom Büro aus verfolgen.

Aber was da heute rausgekommen ist, dass hätte mich auch bei niedrigereren Erwartungen enttäuscht. Dabei war das Panel mich vielen verschiedenen Stakeholdern sehr gut besetzt und Jan-Martin Wierda hat auch super moderiert. Besonder toll fand ich, dass mit Marcus Lamprecht (@MarcusLampe) die studentische Perspektive abgebildet wurde und das Herr Meyer-Guckel dabei war. Dennoch war doch mehr die Vergangeheit im Fokus und eben nicht die Zukunft.

Fellowships vs. QPL-Projekte

Mich hat es sehr verwundert, dass von mehreren Akteuren ständig die Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre mit der Projektförderung im Qualitätspakt Lehre verglichen wurde. Zum einen unterscheiden sich beide Förderarten in der Höhe von 50.000 € bei den Fellowships zu mehreren Millionen € bei den QPL-Projekten. Zum anderen, ist die Dimension auch völlig anders. Bei den Fellowships soll eine konkretes (digitales) Problem gelöst werden bei den QPL-Projekten wird doch eher das große Ganze betrachtet. Die Tatsache, dass oftmals (so war ja das Feedback auf dem Podium und im Publikum) diese “geringe” Finanzierung der Fellowships ausreicht, um etwas zu bewegen.

Die DLG wird kommen

Wenn die heutigen Stakeholder entscheiden würden, dann stünde fest, dass die Deutsche Lehrgemeinschaft als parallele Institution zur Deutschen Forschungsgemeinschaft kommen wird. Die Frage wäre dann nur, in welcher Form die Gelder ausgeschüttet würden. Dabei steht die Förderung von Personen gegenüber zur Projektförderung. Eine Personenförderung würde nach Meyer-Guckel auch die Reputation stärken. Endlich würden dann nicht nur die DFG-Anträge, sondern auch die DLG-Anträge für Sichtbarkeit sorgen.

Und die Zukunft des QPL

Die Zukunft des QPL wurde leider nicht so wirklich besprochen. Herr Dr. Ernst-Dieter Rossmann (MdB, SPD) konnte oder wollte sich leider nicht zu den Plänen der Bundesregierung äußern. Ich hoffe, dass morgen auf der Fachtagung des Qualitätspakt Lehre in Regensburg dazu Antworten (am besten durch das BMBF) geben wird.

Warum man allerdings eine Veranstalungen zum QPL am Vortag der Fachkonferenz des QPL mit einem Abstand von 500 km veranstaltet bleibt mir ein Rätsel. Aber die Aussicht war wohl schön…

Preisträgerempfang „Ausgezeichnete Orte“ 2018 aus Nordrhein-Westfalen

Am 23. November 2018 fand in der Staatskanzlei in Düsseldorf im Beisein von Frau Ina Scharrenbach (@inascharrenbach) Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (@MHKBG_NRW) ein Empfang der nord­rhein-west­fä­lischen Preisträger im Wettbewerb “Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2018” statt.

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In kurzen Ansprachen von Frau Scharrenbach, Frau Ute E. Weiland, Geschäftsführerin Deutschland – Land der Ideen, und Herrn Thomas Buschmann, Sprecher der Regionalen Geschäftsleitung Nordwest Deutsche Bank, wurde vor allem die große Diversität der “Ausgezeichneten Orte” in NRW gelobt. Mich haben dabei vorallem die Preisträger NEVISCURA – Intelligente Fußleisten für die Pflege und Woodshirts – T-Shirts aus Holz begeistert.

Unser Projekt ELLI 2 wurde dabei für den Studentenwettbewerb “Ingenieure ohne Grenzen Challenge” ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird die IoGC in den nächsten Jahren sicherlich beflügeln. In diesem Jahr sind bereits weitere Hochschulen dabei. Folgendes Video fasst die Abschlusskonferenz vom Februar 2018 schön zusammen:

Warum dieser Blog?

Dieser Frage wird mir meine liebe  Frau stellen, sobald sie hiervon erfährt. Und ich werde ihr wie folgt antoworten:

Mit diesem Blog möchte ich einfach meine eigenen Gedanken zur digitalen Lehre und im besonderen zur digitalen Lehre für Ingenieurinnen und Ingenieure für mich selber (und vielleicht auch für andere) zusammenfassen. Außerdem werde ich mich hier zu politischen Themen äußern.